Presseartikel


      Haspa-Joker_Magazin / Februar 08
Mehr als 90.000 Kuscheltiere...

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      Kuscheltiere für Kinder gesammelt
Seit eineinhalb Jahren sammeln meine Mutter und ich Kuscheltiere. Wir waschen und flicken sie und schweißen sie in Folie ein. Dann bringen wir sie zur Feuerwehr und zu anderen Rettungsdiensten. Wenn das nächste Mal ein Kind in Not transportiert werden muß, bekommt es zum Trost eines dieser Plüschtiere geschenkt. Im April hat die *Bild der Frau* über unsere Aktion berichtet. Daraufhin haben wir aus ganz Deutschland 17 500 Kuscheltiere zugeschickt bekommen. Das war ein Gefühl, das ich gar nicht beschreiben kann - einfach gewaltig! Wir haben uns wahnsinnig über jedes einzelne Paket gefreut. Es ist wirklich enorm, wie hilfsbereit die Menschen sind.

Inzwischen arbeite ich an einem zweiten Projekt. Ich habe gehört, da&szig; es in Hamburg Kinder gibt, die so arm sind, daß sie keine Zahnbürste und auch keine warmen Winterschuhe besitzen. Ich habe selbst drei kleine Kinder, und es tut mir weh, wenn ich daran denke. Nun sammle ich auch Kinderkleidung und Spielzeug. Wenn ich genug zusammenhabe, gehen die Sachen an zwei Hamburger Hilfsprojekte. Wir können alle etwas abgeben, damit es den Kleinen besser geht.

Yvonne Dettmer, 28. Dezember 2005

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      Kuscheltiere im Rettungswagen trösten traurige Kinder
Wenn Kinder im Rettungswagen zum Krankenhaus gefahren werden, kann ein Kuscheltier sie vom Schmerz und von der ungewohnten Situation ablenken. In Kiel haben die Rettungswagen der Feuerwehr, des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfall-Hilfe und des Malteser-Hilfsdienstes zukünftig immer Kuscheltiere zum Trüsten an Bord. Zu verdanken ist dies dem Ehepaar Michael und Heidi Zabel aus Hamburg-Billstedt, das der Feuerwehr die Kuscheltiere zur Verfügung gestellt hat.

Das Ehepaar Zabel bräuchte eigentlich selbst einen Tröster. Die Zabels betrieben 13 Jahre lang ein Lotto-Toto-Geschäft. Zehn Einbrüche und drei brutale Überfälle am helllichten Tag hat das Ehepaar überstanden. Schließlich gaben die Zabels das Geschäft auf und es blieben hohe Schulden, Arbeitslosigkeit und Angst. In Depressionen wollten aber beide nicht versinken. *Es gibt doch Menschen, denen geht es viel schlechter als uns*, unterstreicht Heidi Zabel.

Die Zabels fanden eine neue Aufgabe. *Als meine Tochter vor einem Jahr auszog, fragten wir uns: Wohin mit den Kuscheltieren? Die kann man doch nicht einfach wegschmeißen!*, berichtet Heidi Zabel. Spontan beschlossen beide, Kuscheltiere zu sammeln und sie der Feuerwehr Hamburg zu schenken - zur Weitergabe an Kinder, die ein bisschen Trost brauchen.

Die Tochter der Zabels war einmal in der Schule gestürzt und hatte im Rettungswagen Angst bekommen. *Hätte man ihr ein Plüschtier in die Hand gedrückt, hätte sie es besser überstanden", betont Heidi Zabel. Die Idee *Kuscheltier für Kinder in Not Service* war geboren. Bis Ende Oktober 2005 wurden der Feuerwehr Hamburg knapp 5.000 Kuscheltiere kostenlos übergeben.

Die Resonanz auf die Aktion ist in ganz Deutschland riesig. Täglich treffen Pakete voller Stofftiere bei den Zabels in Hamburg ein. Als erste Feuerwehr in Schleswig-Holstein erhielt nun die Kieler Feuerwehr von den Zabels kostenfrei 1.500 gewaschene, einzeln eingeschweißte Kuscheltiere. Sie warten in den Rettungsfahrzeugen der Feuerwehr und Rettungsdienste auf ihren tröstenden Einsatz. Zuletzt hatte die Kieler Feuerwehr 1996 bei einer Aktion Kuscheltiere für Kinder auf die Fahrzeuge verteilt.

robi, Mittwoch, 07. Dez 2005

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      5000 Kuscheltiere für Kinder gesammelt
Unglaublich, was sich da in der Großen Straße vor Fielmann abspielte. Die Mistböcke aus Rotenburg hatten die Bevölkerung aufgerufen, Kuscheltiere für Kinder in Notfallsituationen zu spenden und alle kamen. Schon eine Stunde bevor der große Anhänger aufgestellt wurde, waren mehr als 30 große Säcke mit Stofftieren gebracht worden. Und es sollten noch viel mehr werden. Nach knapp einer Stunde war der geräumige Pferdeanhänger prall gefüllt. Die Mistböcke reagierten schnell und besorgten eine zweiten Anhänger. Auch dieser wurde noch gut gefüllt und nach ersten Schätzungen gingen um 14.30 Uhr gute 20 Kubikmeter Kuscheltiere auf die Reise von der Wümme an die Elbe.

Heidi und Mike Zabel fielen aus allen Wolken, als die beiden Anhängerklappen geöffnet wurden. Mehr als 5000 Kuscheltiere werden es wohl sein, die nun gereinigt, eingeschweißt und ausgeliefert werden müssen. Die Mistböcke werden in diesem Jahr wohl nicht mehr sammeln, aber es ist nicht auszuschließen, dass 2006 wieder eine Fuhre nach Hamburg gebracht wird.